Chirurgischer Eingriff

Der chirurgische Eingriff einer Zahnimplantation ist in meiner Praxis ein Routine- eingriff.

Das Implantat wird in den meisten Fällen unter örtlicher Betäubung in den Kiefer- knochen inseriert ( eingesetzt ).
Der Patient / die Patientin wird medikamentös für die bevorstehenden Maßnahmen vorbereitet. Im Behandlungszimmer erfolgen die medizinische Mundspülung und die Desinfektion des Lippen- und Wangenbereiches. Der Patient wird zur Pulsüberwachung angeschlossen und mit sterilen Tüchern abgedeckt.
Der Eingriff dauert, je nach Anzahl der zu setzenden Implantate, zwischen 45 Minuten und drei Stunden. Während dieser Zeit verlässt der Patient den Behandlungsstuhl evtl. zur Anfertigung eines orientierenden Röntgebildes. 

Nach erfolgter Implantation und dichtem Wundverschluss ist zur Implantations-Endkontrolle eine Röntgen-Übersichtsaufnahme zu erstellen.
Je nach Notwendigkeit wird ein Provisorium einzupassen oder anzufertigen sein. 

Am Tag nach der Operation hat eine Wundkontrolle zu erfolgen und 10 Tage nach dem Eingriff ist die Nahtentfernung.
Die Einheilphase dauert zwischen 10 Wochen und 6 Monaten. Während dieser Zeit muss der Patient einige Male, zur Kontrolle, die Praxis aufsuchen.
Bei einer gedeckten Einheilung sind die Implantate 2 - 3 Wochen vor der Abformung für die Suprakonstruktion freizulegen.  An Stelle der Verschlussschrauben werden Gingivaformer auf die Implantate geschraubt, um die sich eine Zahnfleischmanschette ausbilden kann.