
Laterale Sinusbodenelevation
ist eine Methode, bei reduziertem Knochenangebot im Oberkiefer Seitenbereich, die Implantation möglich zu machen.
Unterschieden werden:
Der einzeitige ( simultane ) Eingriff, in dem mit der Anhebung des Kieferhöhlen- bodens zeitgleich die Implantation erfolgt.
Der zweizeitige Eingriff, der notwendig ist, wenn der vorhandene Restknochen zu gering ist und die sichere Fixierung der Implantate nicht zulässt. Die Implantation erfolgt in einem zweiten Eingriff, nach der Knochenneubildung, ca. 6 – 9 Monate später.
Über die feste Verbindung an ein primär stabiles Implantat, unter Verwendung einer speziellen Implantat-Stabilisator-Schiene, lässt sich ein Implantat mit
geringem Halt im Knochen sicher an einem stabilen Nachbarimplantat fixieren.
Der Eingriff kann wieder einzeitig ausgeführt werden.
Bilddokumentation 3
Bilddokumentation 8
Der Eingriff :
Die Kieferhöhle wird durch ein seitlich anzulegendes Fenster erreicht. Die auskleidende Kieferhöhlenschleimhaut ( Schneider`sche Membran ) wird vorsichtig vom Knochen abgelöst, um ausreichend Platz für das Augmentat zu schaffen. In den gewonnenen Freiraum zwischen Knochen und Membran wird der Knochen-aufbau eingelagert.
Das Knochenfenster wird abschließend mit einer resorbierbaren Membran bedeckt und die Schleimhaut darüber vernäht.
